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7. Plenum der Landessuchtkonferenz als erfolgreiche Online-Veranstaltung

Am 30. Oktober fand das das 7. Plenum der Landessuchtkonferenz als Online Konferenz mit 65 Teilnehmenden statt. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher wies in ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Angebote der Suchtprävention und Suchthilfe im Land Brandenburg hin und benannte die suchtpolitischen Schwerpunkte in den Themenfeldern Alkohol und Tabak.

Aus Rückmeldungen per Videoübertragung und im Chat wurde bereits während der Konferenz die positive Resonanz der Teilnehmenden auf das Online-Plenum deutlich. Neben weiteren Fachvorträgen wurden die Aktivitäten der Arbeitskreise sowie die zukünftigen Ziele für die nächsten Jahre im Plenum abgestimmt.

Die Fachvorträge zum Plenum sind unter https://www.lsk-brandenburg.de/plenum/7-plenum abrufbar.

Landessuchtkonferenz Brandenburg

Gemeinschaftsinitiative gegen Sucht

In der Landessuchtkonferenz (LSK) haben sich 2002 Vertreter verschiedener Ministerien, der Kranken- und Rentenversicherung, freien Trägern, Selbsthilfegruppen, Verbände der Suchtprävention, der Ärzteschaft und der Suchtkrankenhilfe in Brandenburg freiwillig zusammengeschlossen. Mit dem Zusammenschluss soll die Qualität des Handelns und die Kooperation von Akteuren mit unterschiedlichen Aufgaben und Zuständigkeiten im gemeinsamen Handlungsfeld zu verbessert werden. Die LSK versteht sich als ein Gesundheitszieleprozess.

Durch die LSK wird ein Rahmen geschaffen, in dem die beteiligten Akteure

  • Daten zum Substanzkonsum und Sucht gewinnen, analysieren und öffentlich machen
  • gemeinsam suchtpolitische Ziele vereinbaren und formulieren
  • ihre Zusammenarbeit abstimmen und koordinieren
  • Maßnahmen planen, bündeln und evaluieren.

Die LSK versteht sich als Forum für die fachliche und politische Diskussion zum Thema Sucht und Suchtpolitik. Dazu zählt die Beobachtung und Analyse des Suchtgeschehens in Brandenburg und das damit einhergehende Aufzeigen von Schwachstellen und Chancen in der Suchtprävention, Suchtkrankenhilfe und der Problematik illegaler Drogen.

Die LSK arbeitet beständig in den Arbeitskreisen. Sie sind der Kern und Motor der fachlichen Arbeit zu Daten des Handlungsfeldes, Suchtprävention, ambulanter Suchthilfe und pathologischem Glücksspiel.

Das Zustandekommen der LSK basiert auf einem Beschluss der Landesregierung über die Umsetzung des Landesprogramms gegen Sucht. Die Arbeitsweisen des Plenums, des Geschäftsführenden Ausschusses und der Arbeitskreise folgen den Regularien der Geschäftsordnung.

Eine Übersicht der an der LSK beteiligten Institutionen bietet die Mitgliederliste.