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8. Plenum der Landessuchtkonferenz Brandenburg

Am Montag, den 17. Juni 2024, fand das 8. Plenum der Landessuchtkonferenz (LSK) in Potsdam statt.

Welche Folgen hat das Cannabisgesetz für Brandenburg? Welche Auswirkungen hat es auf die Suchtprävention, Suchthilfe, Rehabilitation und Suchtselbsthilfe? Dies sind die zentralen Fragen, mit denen sich das 8. Plenum der Landessuchtkonferenz am Montag, den 17. Juni, in Potsdam befasst hat. Die Konferenz ist ein Zusammenschluss aller Institutionen, die sich auf Landesebene mit Suchtprävention, Suchtkrankenhilfe und Selbsthilfe beschäftigen. Das 8. Plenum stand unter dem Motto „Cannabis, Alkohol, Tabak & Co. – komplexe Herausforderungen für die Gesellschaft“. Gesundheitsstaatssekretär Dr. Thomas Götz eröffnete die Tagung mit einem Grußwort.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des MSGIV: Achtes Plenum der Landessuchtkonferenz | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (brandenburg.de)

Hier können Sie die Beschlussvorlagen der Arbeitskreise, den Vortrag von Prof. Dr. Hanewinkel und die Faktenblätter der BLS herunterladen: 8. Plenum der LSK 2024. In diesem Ordner können Sie auch die Bilder des Graphic Recordings einsehen.

Hier finden Sie die aktuellen Ergebnisse der HBSC-Studie Brandenburg 2022 und der Suchthilfestatistik Brandenburg 2022: Landessuchtkonferenz Brandenburg: Service (lsk-brandenburg.de)

Landessuchtkonferenz Brandenburg

Gemeinschaftsinitiative gegen Sucht

In der Landessuchtkonferenz (LSK) haben sich 2002 Vertreter verschiedener Ministerien, der Kranken- und Rentenversicherung, von freien Trägern, Selbsthilfegruppen, Verbänden der Suchtprävention, der Ärzteschaft und der Suchtkrankenhilfe in Brandenburg freiwillig zusammengeschlossen. Mit dem Zusammenschluss soll die Qualität des Handelns und die Kooperation von Akteur*innen mit unterschiedlichen Aufgaben und Zuständigkeiten im gemeinsamen Handlungsfeld zu verbessert werden. Die LSK versteht sich als ein Gesundheitszieleprozess.

Durch die LSK wird ein Rahmen geschaffen, in dem die beteiligten Akteur*innen

  • Daten zum Substanzkonsum und Sucht gewinnen, analysieren und öffentlich machen
  • gemeinsam suchtpolitische Ziele vereinbaren und formulieren
  • ihre Zusammenarbeit abstimmen und koordinieren
  • Maßnahmen planen, bündeln und evaluieren.

Die LSK versteht sich als Forum für die fachliche und politische Diskussion zum Thema Sucht und Suchtpolitik. Dazu zählt die Beobachtung und Analyse des Suchtgeschehens in Brandenburg und das damit einhergehende Aufzeigen von Schwachstellen und Chancen in der Suchtprävention, Suchtkrankenhilfe und der Problematik illegaler Drogen.

Die LSK arbeitet beständig in den Arbeitskreisen. Sie sind der Kern und Motor der fachlichen Arbeit zu Daten des Handlungsfeldes, Suchtprävention, ambulanter Suchthilfe und pathologischem Glücksspiel.

Das Zustandekommen der LSK basiert auf einem Beschluss der Landesregierung über die Umsetzung des Landesprogramms gegen Sucht. Die Arbeitsweisen des Plenums, des Geschäftsführenden Ausschusses und der Arbeitskreise folgen den Regularien der Geschäftsordnung.

Eine Übersicht der an der LSK beteiligten Institutionen bietet die Mitgliederliste.