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8. Plenum der Landessuchtkonferenz Brandenburg

Am Montag, den 17. Juni 2024 findet das 8. Plenum der Landessuchtkonferenz (LSK) in Potsdam statt.

Das diesjährige Plenum steht unter der Überschrift „Cannabis, Alkohol, Tabak & Co. — komplexe Herausforderungen für die Gesellschaft" und wird sich insbesondere mit der Umsetzung des Cannabisgesetzes im Land Brandenburg und die Auswirkungen auf Suchtprävention, Suchthilfe, Rehabilitation und Suchtselbsthilfe beschäftigen. In bewährter Weise werden die Arbeitskreise der Landessuchtkonferenz über die geleistete Arbeit berichten und die neuen Schwerpunktsetzungen der Landessuchtkonferenz zur Abstimmung stellen.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 11. Juni 2024 unter folgenden Link möglich: https://www.blsev.de/termine/detail/8-plenum-der-landessuchtkonferenz/ 

Programmflyer

Landessuchtkonferenz Brandenburg

Gemeinschaftsinitiative gegen Sucht

In der Landessuchtkonferenz (LSK) haben sich 2002 Vertreter verschiedener Ministerien, der Kranken- und Rentenversicherung, von freien Trägern, Selbsthilfegruppen, Verbänden der Suchtprävention, der Ärzteschaft und der Suchtkrankenhilfe in Brandenburg freiwillig zusammengeschlossen. Mit dem Zusammenschluss soll die Qualität des Handelns und die Kooperation von Akteur*innen mit unterschiedlichen Aufgaben und Zuständigkeiten im gemeinsamen Handlungsfeld zu verbessert werden. Die LSK versteht sich als ein Gesundheitszieleprozess.

Durch die LSK wird ein Rahmen geschaffen, in dem die beteiligten Akteur*innen

  • Daten zum Substanzkonsum und Sucht gewinnen, analysieren und öffentlich machen
  • gemeinsam suchtpolitische Ziele vereinbaren und formulieren
  • ihre Zusammenarbeit abstimmen und koordinieren
  • Maßnahmen planen, bündeln und evaluieren.

Die LSK versteht sich als Forum für die fachliche und politische Diskussion zum Thema Sucht und Suchtpolitik. Dazu zählt die Beobachtung und Analyse des Suchtgeschehens in Brandenburg und das damit einhergehende Aufzeigen von Schwachstellen und Chancen in der Suchtprävention, Suchtkrankenhilfe und der Problematik illegaler Drogen.

Die LSK arbeitet beständig in den Arbeitskreisen. Sie sind der Kern und Motor der fachlichen Arbeit zu Daten des Handlungsfeldes, Suchtprävention, ambulanter Suchthilfe und pathologischem Glücksspiel.

Das Zustandekommen der LSK basiert auf einem Beschluss der Landesregierung über die Umsetzung des Landesprogramms gegen Sucht. Die Arbeitsweisen des Plenums, des Geschäftsführenden Ausschusses und der Arbeitskreise folgen den Regularien der Geschäftsordnung.

Eine Übersicht der an der LSK beteiligten Institutionen bietet die Mitgliederliste.